{"id":1839,"date":"2012-10-14T10:23:00","date_gmt":"2012-10-14T08:23:00","guid":{"rendered":"http:\/\/ff-oberhaidelbach.de\/word\/?post_type=news&#038;p=1839"},"modified":"2018-07-23T09:32:41","modified_gmt":"2018-07-23T07:32:41","slug":"grossuebung-der-gemeinde-leinburg-2012","status":"publish","type":"news","link":"http:\/\/ff-oberhaidelbach.de\/?news=grossuebung-der-gemeinde-leinburg-2012","title":{"rendered":"Gro\u00df\u00fcbung der Gemeinde Leinburg 2012"},"content":{"rendered":"<p>Als \u00dcbungsobjekt wurde ein Brand in einer Scheune am s\u00fcdlichen Rande des Ortskerns angenommen. In dem Schuppen waren diverse landwirtschaftliche Maschinen untergebracht, auch einige Gefahrenstellen hatte sich der \u00dcbungsleiter und erster Kommandant der FF Oberhaidelbach, Thomas Krausser, einfallen lassen.<br \/>\nUm kurz nach 08:30 Uhr alarmierte die Leitstelle N\u00fcrnberg die insgesamt 7 Gemeindefeuerwehren zu einem Scheunenbrand mit mehreren vermissten Personen.<\/p>\n<p>Das \u00dcbungsobjekt selbst wurde in mehrere Abschnitte eingeteilt: Im Einsatzabschnitt 1 nahmen die Feuerwehren Wei\u00dfenbrunn und Entenberg die Wasserentnahme aus dem Haidelbach vor. Hierzu musste der Bach angestaut werden und die Wasserleitung zu dem eigentlichen Brandobjekt aufgebaut werden. Ebenfalls im Einsatzabschnitt 1 waren die Feuerwehren aus Ober- und Unterhaidelbach eingebunden. Sie nahmen die Wasserversorgung \u00fcber zwei Oberflurhydranten vor.<br \/>\nDie wasserf\u00fchrenden Fahrzeuge aus Leinburg, Diepersdorf und Gersdorf fuhren an die Einsatzstelle vor und f\u00fchrten unter schwerem Atemschutz den Erstangriff durch. Die Brandbek\u00e4mpfung bildete mit diesen Einheiten zugleich den Abschnitt 2.<br \/>\nDie Atemschutz\u00fcberwachung \u00fcbernahm die Besatzung des Mehrzweckfahrzeugs aus Diepersdorf f\u00fcr alle eingesetzten Atemschutztrupps. Von dem Mehrzweckfahrzeug aus wurden die Trupps aus Leinburg, Gersdorf, Wei\u00dfenbrunn und Diepersdorf dann auch jeweils eingeteilt.<br \/>\nInsgesamt 4 Atemschutztrupps nahmen einen Innenangriff zur Personenrettung vor, um die vermissten Personen zu finden. Ein weiterer Atemschutztrupp aus Wei\u00dfenbrunn wurde dazu eingeteilt, zwei Gasflaschen aus einem angrenzenden kleineren Bereich zu entfernen. Das Feuer hatte noch nicht \u00fcbergegriffen und eine Erw\u00e4rmung der Flaschen konnte auch nicht festgestellt werden. Daher konnten die beiden Gasflaschen ohne weitere Ma\u00dfnahmen aus dem Gefahrenbereich gebracht werden.<br \/>\nParallel zu den laufenden Ma\u00dfnahmen wurden noch die beiden \u00dcberdruckbel\u00fcfter der Wehren aus Leinburg und Diepersdorf in Stellung gebracht. Mit der W\u00e4rmebildkamera der FF Diepersdorf wurden zu dem laufenden \u00dcbungsbetrieb immer wieder Aufnahmen zur Einsatzbegleitung gemacht und der Einsatzleitung \u00fcbermittelt.<br \/>\nNach geraumer Zeit meldete Einsatzleiter Thomas Krausser, dass bereits 3 Personen gerettet waren und eine weitere Person noch immer vermisst wird. Diese Person konnte schlie\u00dflich in der Maschinenhalle eingeklemmt unter einem Kunstd\u00fcngerstreuer aufgefunden werden.<br \/>\nAufgrund der Komplexit\u00e4t der Verletzungen musste der \u201ePatient\u201c schonend gerettet werden. Man bildete f\u00fcr diese Rettung einen separaten Einsatzabschnitt. So wurde anfangs unter schwerem Atemschutz ein Rettungssatz vorgenommen. Dieser war vorher durch weitere Einsatzkr\u00e4fte in \u00e4u\u00dferen Bereich in Bereitstellung gebracht. W\u00e4hrend der Atemschutztrupp aus Wei\u00dfenbrunn die Erstversorgung \u00fcbernahm und den Kunststoffd\u00fcnger gegen Wegrutschen mit H\u00f6lzern unterbaute, nahm ein weiterer Trupp einen \u00dcberdruckbel\u00fcfter vor. So konnten nach kurzer Zeit zwei weitere Trupps die Rettungsma\u00dfnahmen unterst\u00fctzen. Auch die beiden Sanit\u00e4ter der FF Diepersdorf konnten dann zu der Person gelangen und eine fachm\u00e4nnische Betreuung vornehmen. In Zusammenarbeit mit 4 Trupps aus den Wehren Leinburg (Hebekissen), Wei\u00dfenbrunn (Atemschutz) und Diepersdorf (Spreizer \/ Schere) rettete man \u201edie Person\u201c aus der misslichen Lage. Der Kunstd\u00fcngerstreuer wurde mittels Spreizer und Hebekissen angehoben und dabei st\u00e4ndig gegen Wegrutschen unterbaut. Die Person wurde nach der Rettung ebenfalls zu der zentralen Verletztensammelstelle gebracht.<br \/>\nNachdem alle Personen gerettet waren und \u00dcbungsleiter Krausser \u201eFeuer aus\u201c gemeldet hatte, konnte die Einsatz\u00fcbung beendet werden.<br \/>\nFederf\u00fchrender Kommandant Klaus K\u00f6ltsch bedankte sich bei den 91 anwesenden Kameradinnen und Kameraden und stellte einen geregelten \u00dcbungsablauf fest. Kreisbrandinspektor Peter Schlerf pflichtete dem bei, merkte aber die Aufstellung der Fahrzeuge an, dass darauf bei solch einem Aufgebot an Fahrzeugen in einem sehr eng bebauten Bereich immer streng zu achten sei. Der geordnete Raum genie\u00dft hier sehr hohe Priorit\u00e4t, denn auch nachr\u00fcckende Fahrzeuge wie eine Drehleiter oder Rettungsdienst immer eine Gasse ben\u00f6tigen. Der ebenfalls anwesende B\u00fcrgermeister Lang war auch zufrieden mit der Leistung seiner Feuerwehren und \u201eist froh, dass es noch immer so viele ehrenamtliche Helfer gibt\u201c.<\/p>\n<p>Von: Christian Falk (FF Diepersdorf)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als \u00dcbungsobjekt wurde ein Brand in einer Scheune am s\u00fcdlichen Rande des Ortskerns angenommen. In dem Schuppen waren diverse landwirtschaftliche Maschinen untergebracht, auch einige Gefahrenstellen hatte sich der \u00dcbungsleiter und erster Kommandant der FF Oberhaidelbach, Thomas Krausser, einfallen lassen. 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